The Beauty of Gemina (tBoG) von Stefan Haeb
In Anlehnung an das Sein sucht tBoG die Gefahr. Rhythmische Spiegelbilder vereinen den Glauben an das nicht vergessen. Die Macht der alltäglichen Wiederholung steigert sich zum friedvollen
Abschied. In Wellen der Einheit lassen tBoG die vergebenen Bilder in die Nacht eintauchen. tBoG sollte man sich nicht nur anhören, sobald man sich auf die Musik einlässt ist der Stimmungseinklang nicht mehr zu überhören. Jäger der verletzten Schatten, beruhigend und doch energiegeladen. Diese Versionen alternativer Musik schliessen endlich eine Lücke zu
allgemein bekannten Klangbildern. Mit tBoG gibt es von jeder Stelle aus gesehen seelige Sterne zu erblicken. Der Sound ist mehr als der Kuss einer Muse, mehr als Schönheit, er ist im Einklang
eine Offenbarung an die zeitgenössische Musik – eine Revolution gegen Eintönigkeit. Aus dem Schatten heraus stellen tBoG die Frage nach dem Ursprung – es zeigt sich, im Schatten kann man das
Licht besser sehen. Die Gothic-Kultur hat neue zeitlose Hymnen – neue Träume verlorener Seelen entstehen aus dem Nebel, wenn traurige Augen offen bleiben. Endlich kann die „Schwarze Szene“ wieder
vergessen was Zeit bedeutet – ein neues Seelennetz. Durch und durch fließt in der Musik das Warten nach Gewissheit. Kalte reale Einflüsse mit frostiger Anschauung stehen tBoG gegenüber. Mit
Leichtigkeit der Trennung wird die Distanz voll tiefer Überzeugung und Kraft überwunden. Der Sänger hebt sich vom eigenen eintauchen ab und bringt Botschaften aus und für die Vergangenheit. Klare
Rhythmen zur Lebensbestimmung. Die Zukunft von tBoG ist keinesfalls düster oder schaurig – eher positiv und dunkel. Ein ewiger Schall mit sanftem Hauch. Wäre schön wenn noch mehr Menschen sich
diesen Blues als Lebensgefühl bewahren. Liebe Shadow Dancer: weckt uns weiter auf in neuem Anschein, dann tanzen die Gedanken und der Körper ist ergriffen...